VDE Kongress '08: Betriebsstrategien zur Integration von Mikro-KWK-Anlagen der Hausenergieversorgung in das elektrische Versorgungsnetz
Die Herausforderung der Energieversorgung besteht heute und auch in Zukunft in der Integration dezentraler Erzeuger in das elektrische Versorgungsnetz. Dezentrale Erzeuger auf Basis erneuerbarer Ressourcen oder effizienter Technologien wie der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugen die elektrische Energie nach der Verfügbarkeit der erneuerbaren Energiequellen bzw. im Falle der KWK-Anlagen nach dem aktuellen Wärmebedarf des zu versorgenden Objektes. Damit erfolgt selten eine bedarfsgerechte Stromeinspeisung in das Versorgungsnetz. Durch eine intelligente Nutzung des thermischen Pufferspeichers von KWK-Anlagen kann die gekoppelte Strom- und Wärmeerzeugung von der Heizlast entkoppelt und so an der elektrischen Last im Versorgungsnetz orientiert werden. Die Effekte dieser netzorientierten Betriebsweise auf Netz- und Gebäudeebene zeigen Simulationen des Forschungsverbunds Energie Niedersachsen.
Autoren:
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Magnus Pielke, Technische Universität Braunschweig
Dipl.-Inform. Martin Tröschel, OFFIS
Prof. Dr.-Ing. Michael Kurrat, Technische Universität Braunschweig
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jürgen Appelrath, OFFIS
Erstellt am: 27.05.2010, 09:29. Letzte Änderung: 27.05.2010, 10:32