iPLAN

Die politische Entscheidungsfindung im Energiesektor ist langwierig geworden und die Gültigkeitsdauer der Beschlüsse ist ungewiss. Angesichts der Langfristigkeit der Investitionen muss der Entscheidungsträger dieser Entwicklung mit immer raffinierteren Planungsmethoden begegnen.

Der bevorstehende CO2-Zertifikatehandel, der in Deutschland zwar beschlossene aber doch immer wieder neu diskutierte Ausstieg aus der Kernenergie, die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, die Öko-Stromgesetze etc. stellen nur einige der von politischer Seite bevorstehenden Unsicherheitsquellen dar. Auch die natürlichen Grundlagen des Energiedargebotes sind ins Wanken geraten. Die Zahl der singulären Großereignisse steigt spürbar an und die Risiken der Wasserkrafterzeugung, der Stromproduktion aus Windkraft und sogar die Rückkühlung bei thermischen und Nuklearanlagen waren im heißen und trockenen Sommer 2003 stark beeinträchtigt. Auf der anderen Seite ziehen derzeit die Preise für elektrische Energie rapide an.

iPLAN Aufgabe

Es ist Aufgabe des Planungs- und Analysesystems iPLAN, als Mittel- und Langfrist – Optimierungsmodell Systemveränderungen zu modellieren, Investitionsanalysen durchzuführen, die Wirkung politischer Rahmenbedingungen zu quantifizieren, externe Effekte, insbesondere Umwelteffekte, zu analysieren und die Allokation knapper Ressourcen zu optimieren.
Die systemische und systematische Analyse der quantifizierten Chancen und Risiken im freien Energiemarkt ist hierbei eine unentbehrliche Entscheidungsgrundlage. Die strategische Investitions- und Umfeldplanung wird hierbei als kontinuierlichen Aufgabe angesehen.

(iPLAN verwendet als Rechenkern das am International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) in Laxenburg entwickelte MESSAGE Programm)

Sparte:
- Strom
- Gas
- Wasser
Unterstützte Rollen EDNA-Qualitätssiegel
Übertragungsnetzbetreiber
Lieferant
Erzeuger
Großkunden
Externer Web-Link: http://www.irm-ag.com/

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